Epoxidharz-Beschichtungen wirken schützend vor Ölen und Fetten, sind lebensmittelecht, haben einen sehr geringen Abrieb sowie eine elektrostatische Ableitfähigkeit (ESD-Boden). Durch die freie Farbwahl hat dieses System auch in optischer Hinsicht bevorzugte Eigenschaften.
Mit einer Korodur® Hartstoffschicht nach DIN 18560-7 entsteht auf mineralischer Basis ein hochbelastbarer Industrieboden. Man unterscheidet zwei Einbauverfahren für Hartstoffschichten: „Frisch-in-Frisch“, also auf den noch frischen Tragbeton, oder nachträglich auf den erhärteten Tragbeton.
Eine Korodur® Hartstoffeinstreuung nach DIN 18560-3 und -4 stellt eine Möglichkeit dar, eine Oberflächenvergütung des Betonbodens vorzunehmen. Diese Oberflächenvergütung dient zur Erhöhung des Verschleißwiderstandes und der Oberflächenhärte, ist jedoch mit einer Hartstoffschicht gemäß DIN 18560-7 nicht vergleichbar. Korodur® Einstreuprodukte basieren auf Hartstoffen gemäß DIN 1100.
Eine andere Art, dem Industriefußboden eine zusätzliche Schutzschicht zu verleihen bzw. eine glänzende oder matte Optik zu erhalten, ist die Silikatisierung der Oberfläche. Diese dringt in die oberen Schichten des Bodens ein und bildet einen Schutzfilm gegen Verschmutzung und Abrieb direkt an der Oberfläche.
Bei dem Bau von Tiefgaragen ist ein Oberflächenschutzsystem gemäß DBV-Merkblatt unerlässlich, um den Boden und umgebende Bauteile vor aggressiven Chlorideintrag (Tausalze) zu schützen.